Glückliche Menschen allenthalben. Das Spiel bot ja auch genügend Anlaß zur Freude. Und so gibt es in der Presse auch kaum Anlaß zu Klagen.
Der Stadtanzeiger hat endlich wieder einen Spielbericht, erwähnt ausdrücklich und überflüssigerweise den Besuch des Oberbürgerwaldmeisters und entdeckte nach dem Abpfiff „lang ersehnte Glücksgefühle“.
Auf Sport1.de läßt der Bericht zum gestrigen Spiel immer noch auf sich warten (Stand 04-10, 18:35). Wahrscheinlich hat man genug damit zu tun, seine Reporter zur Säbener Straße zu schicken, um weiterhin Hofberichterstattung zu betreiben. NACHTRAG (5-10, 11:19): Mittlerweile hat man’s geschafft etwas zu schreiben.
Die Fortuna-Homepage feiert völlig zurecht den zweifachen Torschützen Daniel Blankenheim und läßt wieder ausführlich den Trainer zu Wort kommen, der alles so gesehen hat wie ich:
„Ich bin sehr, sehr froh, dass wir die drei Punkte zu Hause gewonnen haben. In der zweiten Hälfte haben wir endlich mal überzeugenden Fußball geboten. In der ersten Hälfte hat uns etwas die Überzeugung beim Passspiel gefehlt. Da haben wir uns zu wenige Chancen heraus gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir die Räume im Mittelfeld besser genutzt. Wir haben mehr über die Außenbahnen geflankt und folgerichtig sind auch die Tore gefallen. Wir haben verdient gewonnen.“
Auch die Kollegen bei deinfussballclub.de erkennen in der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte die Grundlage für den Sieg.
Schöne Videos, großartige Bilder und eine wie immer messerscharfe Analyse finden sich bei The Boy In The Bubble. Das ich nicht auf das Wortspiel mit „verhageln“ in Zusammenhang mit den Wetterturbulenzen gekommen bin, wurmt mich allerdings eine kleines bißchen. Nur in der Beurteilung des Schiedsrichters gehen unsere Leistung leicht auseinander. So gut habe ich den Unparteiischen nicht gesehen.
Die Dorstener Zeitung ergeht sich in extrem billigen Wortspielen, will in der ersten Halbzeit „aggressives Forechecking“ der Schermbecker gesehen haben, gibt allerdings auch zu, daß der Sieg der Fortuna in Ordnung geht.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zerreisst völlig zurecht das selten dämliche Schauspiel des Kölner Oktoberfests, welches zeitgleich auf dem Parkplatz der Bezirkssportanlage Süd stattfand. Außerdem wird die gähnende Leere im Schermbecker Mittelfeld als ein Grund für die Niederlage angeführt.
1 Antwort bis hierher ↓
surfguard // Oktober 5, 2008 um 11:06 |
Zunächst Danke mal wieder für das Lob!!
Ich darf ergänzen, dass die Rheinische Post auch einen Artikel über das Spiel hat: http://www.rp-online.de/public/article/wesel/622110/Rueckschlag-fuer-SVS.html Dort zitiert man den Schermbecker Trainer, der die hohe Zahl an Fehlpässen für die Niederlage verantwortlich macht. Als wenn Fortuna die in der zweiten Halbzeit nicht auch forciert hätte.