How The West Will Be Won: 2. Spieltag in Aachen

Das erste Auswärtsspiel führt die Fortuna westwärts zur Zweitvertretung von Alemannia Aachen. Die hat sich als 9. der Vorsaison für die NRW-Liga qualifiziert und ihr Auftaktspiel in Dattenfeld mit 1:0 gewonnen.

Das ganze scheint eine ausgeglichene Partie gewesen zu sein, wenn man dem Spielbreicht auf der Alemannia-Homepage Glauben schenken darf. Die Lokalpresse beschränkt sich in ihrem Onlineangebot ausschließlich auf das Abdrucken der Tabelle (Aachener Nachrichten) oder ignoriert die NRW-Liga vorerst völlig (Aachener Zeitung). In der Vorbereitung scheint sich die Mannschaft allerdings auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert zu haben. Zwei Unentschieden gegen Dürener Mannschaften (u.a. gegen den GFC) und ein mageres 1:0 gegen Borussia Freialdenhoven. Die Kantersiege gegen RKASV Maastricht, Alemannia Straß und Jugendsport Wenau (großartiger Vereinsname übrigens) kann ich schwer einschätzen. Ich meine mich erinnern zu können, daß die Fortuna zu Verbandsligazeiten schon am Tivoli (oder irgendwo daneben) antreten mußte, die Ergebnisse habe ich allerdings nicht mehr ganz auf dem Schirm.

Wie auch schon bei Fortuna Düsseldorf stellt sich bei einer zweiten Mannschaft immer die Frage, wieviele Spieler aus dem Profikader abgestellt werden, um die Reserve zu verstärken. Der Spieler, der letzten Sonntag Im Saisonauftakt gegen Düsseldorf kurz vor Schluß vom Platz gestellt wurde (Andreas Altenbeck) war so ein Fall. Die Namen der auf der Homepage aufgelisteten Spieler sagen mir erstmal nichts. Einzig der holländische Torwart sprang mir ins Auge, allerdings auch nur, weil er den Alterschnitt der Mannschaft mit seinem 1969er Geburtsjahr exorbitant nach oben schraubt.

Was die Recherche auf der Homepage der Aachener übrigens ungenießbar macht sind die dauernden Pop-Ups. Werbung in allen Ehren, aber das nervt nur noch.

NACHTRAG: Das Spiel wird übrigens auf dem altehrwürdigen Platz des Tivoli ausgetragen werden, weil das Feld, auf dem die zweite Mannschaft sonst ihre Heimspiele austrägt, aufgrund des Stadionneubaus in Aachen nicht zu nutzen ist. Derweil warnt Trainer Matthias Mink im Kölner Stadtanzeiger vor der Alemannia und erklärt die Vobereitung für „längst noch nicht abgeschlossen“, was die Abstimmungsprobleme im Auftaktspiel erklären würde. Weitere Tätigkeiten auf dem Transfermarkt schließt er aber zunächst aus, „es sei denn, es taucht plötzlich noch ein zu finanzierender Stoßstürmer auf dem Markt auf“.

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