Großwildjagd im Wedau-Nationalpark: 4. Spieltag gegen MSV Duisburg II

Vier Spieltage und gleich dreimal tritt man gegen die zweite Mannschaft eines Profiteams an. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist wird sich noch zeigen. Hoffentlich läuft es am Mittwoch besser als in den beiden vorherigen Aufeinandertreffen mit den Zweitvertretungen aus Düsseldorf und Aachen. Ein Unentschieden auswärts ist sicher erstmal nichts schlechtes, aber wenn man sich ansieht, wie sich vorne einige Teams anschicken gleich zu Beginn der Spielzeit zu enteilen, sollte man doch wenigstens versuchen Schritt zu halten. Dieses Mal geht es also den Rhein abwärts zu den kleinen Zebras des MSV Duisburg. Die sind nach zwei knappen Niederlagen RW Essen II (4:5) und Westfalia Herne (1.2) am letzten Spieltag endlich mit einem Sieg davongekommen, als sie Germania Dattenfeld mit 3:1 versenkt hatten und rangieren in der Tabelle auf Platz 11. Als 7. der letzten Oberligasaison hatte man sich sicher für die neue NRW-Liga qualifiziert und wahrscheinlich ist die Mannschaft zu mehr fähig als sie bis jetzt gezeigt hat. Jedenfalls hat man in Mirko Boland nur einen Spieler an die erste Mannschaft abgegeben.

Wie auch bei den Ligakonkurrenten aus Aachen, Bielefeld, Düsseldorf und Essen fragt man sich natürlich vor dem Spiel, ob der Profikader den einen oder anderen Spieler entbehren kann. Zum Leidwesen der Dattenfelder durften am letzten Spieltag gleich zwei aus der ersten Mannschaft zeigen was sie so können und im Tor steht mit Sven Beuckert auch ein Name, der uns allen aus höheren Spielklassen geläufig sein müßte.

Für die Fortuna wird es darum gehen Marco Stasiulewski adäquat zu ersetzen, der nach seiner im Spiel gegen Hüls erlittenen Verletzung sicher nicht in der Lage sein wird aufzulaufen. Wenn ich das letzten Sonntag richtig gesehen habe, dann hat Mink versucht ein 4-3-3 spielen zu lassen, mit Felix Bably und David Podlas auf den Außenpositionen. Das macht mit „Stasi“ in der Mitte sicher Sinn, war aber gegen den VfB Hüls erschreckend ineffektiv. Vielleicht sollte man den dritten Stürmer auswärts für einen weiteren Mittelfeldspieler opfern, denn von dort kam im letzten Spiel sehr wenig.

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2 Gedanken zu „Großwildjagd im Wedau-Nationalpark: 4. Spieltag gegen MSV Duisburg II

  1. Zur Systemfrage: Ich bin mir nicht sicher, ob ein 4-3-3 für die Fortuna sinnvoll ist – gerade wegen Stasi. Der war nämlich letzte Saison immer dann am stärksten, wenn er kurz oder lang steil geschickt wurde. Ein Kopfballwunder ist er dagegen nicht wirklich.

    Ich würde also, wenn Stasi wieder zurück ist, lieber das Mittelfeld verstärken, um dort offensiv Ballbesitz zu sichern bzw. defensiv früh Bälle zu gewinnen, die dann steil in die Spitze gespielt werden können.

    Mit Kevin Kruth hingegen wird die Betonung des Flügelspiels wieder sinnvoller. Bably kann ich noch so gar nicht einschätzen, am Sonntag war er ein Totalausfall (aber ja auch krank).

    Unterm Strich bleibt für mich jedenfalls, dass Stasi gerade in Auswärtsspielen schwer ersetzbar ist. Da müssen Blankenheim und Glaser die Konter fahren und ggf. auch selbst mit in die Spitze gehen.

  2. Pingback: the boy in the bubble » Blog Archive » Fortuna vor richtungsweisendem Spiel in Duisburg

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