NRW-Oberliga Spieltag 5: Fortuna Köln – Arminia Bielefeld II 0:2 (mit Presseschau)

Es mußte ja irgendwann so kommen, Serien sind schließlich dazu da, daß sie irgendwann reißen. Vielleicht war es auch ganz gut, daß ich nicht persönlich anwesend sein konnte, zur Zeit des Spiels weilte ich mit meinen Bandkollegen in der verbotenen Stadt um ein paar Songs einzuspielen. Deswegen auch die Verspätung, für die ich mich aufrichtig entschuldige. Und aus diesem Grund ist die Presseschau auch gleich in diesen Artikel eingebaut.

Ich war also komplett auf den Liveticker angewiesen, und als ich diesen wieder einmal viel zu spät anwarf stand es schon 0:1 für die Gastmannschaft. Ich muß in sehr seltsames Bild abgegeben haben, als ich mit gefalteten Händen vor dem Laptop saß und auf die Aktualisierungen aus dem Südstadion wartete. Leider gab es keine guten Nachrichten und als der zweite Gegentreffer vermeldet wurde war der Tag für mich gelaufen. Besonders tragisch ist das ganze ja auch deshalb, weil die Fortuna wieder einmal die stärkere Mannschaft war. Wenn ich den Berichten trauen darf. Aber gut, wer es nicht schafft einen Elfmeter zu verwandeln, der darf sich dann auch nicht wundern, wenn es im eigenen Kasten rappelt. Mit der Niederlage kann ich auch eigentlich noch gut leben, aber die Verletzung von Kevin Kruth wiegt schwerer. Wie soll das denn in den nächsten Spielen gehen? Mimbala verletzt, Stasiulewski verletzt und jetzt auch noch Kruth. Zwei wichtige Stützen des Spiels und dazu noch ein weiterer Stürmer. Das wird hart. Wenn man diese Ausfälle in Kalkül zieht, dann ist ein Unentschieden im nächsten Auswärts Spiel gegen die Sportfreunde aus Siegen sicher ein Erfolg.

Die Zuschauerzahlen, um mal ein etwas weniger trauriges Thema anzuschneiden, scheinen sich bei ca. 1.000 einzupendeln, was ich für Oberligaverhältnisse durchaus als Erfolg werten würde.

Mannschaftsaufstellung:

Möllering – Maaßen, Jagusch, Schroden, Foukis – Glaser, Hoffmann, Höffgen (ab 46. Waraghai), Podlas – Blankenheim (ab 79. Dahmani) – Kruth (ab 38. Bably)

Im Stadtanzeiger wird auch wieder auf der alten Phrase von den verpaßten Chancen herumgeritten. Was ja auch berichtigt ist. Zudem verweist man auf das sehr junge Alter der Bielefelder. Was mich ehrlich gesagt etwas wundert, denn wieso soll eine junge Mannschaft nicht auch Fußball spielen können? Die haben ja nicht umsonst Spieler in den Jugendnationalmannschaften. Der Trainer fasst den Spielverlauf schön zusammen, wenn er sagt, daß die Fortuna „noch hundert Jahre (hätte) spielen können und kein Tor mehr geschossen (hätte)“. Insofern sollte ich vielleicht froh sein, daß ich nicht da war, sonst hätte ich mich nur wieder aufgeregt.

Beim DFC ist man natürlich traurig, daß die Serie von 13 Spielen ohne Niederlage seit dem Start des Projekts gerissen ist. Erwähnenswert vielleicht auch, daß hier darauf hingewiesen wird, daß der Torschütze des vorangegangenen Spiels Jan Malsch nicht zur Verfügung stand, weil er „aus beruflichen Gründen zwei Trainingseinheiten in der Woche“ verpaßt hatte.Schön, daß man solche Infos serviert bekommt. Fehlte im Stadtanzeiger.

The Boy In The Bubble bemüht sich bei übernatürlich Phänomenen nach dem grund für die Niederlag zu suchen und sieht in sich selbst den Schuldigen, weil er nach dem letzten Spiel so gemeckert hatte. Ansonsten wieder sehr ausführlich mit klasse Bildern und einem Video vom verschossenen Elfmeter, daß mir fast das Herz bricht.

Die Fortuna-Homepage wartet mit zwei langen Zitaten der Trainer auf. Mink sieht den „Knackpunkt“ im verschossenen Elfmeter, sucht eine Erklärung für die Ungefährlichkeit vor des Gegners Tor im verletzungsbedingten Fehlen einiger Stürmer und vermisste „die Qualität Chancen heraus zuspielen“. Seine Bielefelder Counterpart Armin Perrey hingegen war zufrieden mit dem Ergebnis, konstatierte aber auch, daß bei einer besseren Chancenverwertung von Seiten der Fortuna das Spiel auch einen anderen Ausgang hätte nehmen können.

Auf der Bielefelder Homepage versteigt man sich in der Überschrift in einen nun wirklich abgegriffenen Wortwitz, erkennt aber auch die Überlegenheit der Fortuna an.

In der Neuen Westfälischen Zeitung deutet man den Bielefelder Sieg als den Beginn einer Serie und ist wenig beeindruckt von den Offensivbemühungend er Fortuna. Nur zweimal „wurde DSC-Keeper Daniel Riemer ernsthaft gefordert“.

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