Trauern in Vereinsfarben: Der Fortuna-Sarg

Das Fußballfans in Sachen Zuneigung zu ihrem Lieblingsverein beizeiten zur Übertreibung neigen ist für den Normalbürger sicher nichts neues mehr. So dürfte dann auch die ältere Meldung eines speziellen Fortuna Köln Fan-Sargs bzw einer Fan-Urne in Fußballform (Kölnische Rundschau, Express, Bild: Express)keine mehr hinter dem Ofen hervorlocken, schließlich gibt es in Hamburg ja schon einen ganzen Friedhof.

Was allerdings auffällt ist wieder einmal die äußerst humorlose Einstellung des FC gegenüber dieser ganzen Angelegenheit. Aus Lizenzgründen verweigerte man dem Bestattungsunternehmen die Erlaubnis. Ich frage mich, was das soll. Wenn’s denen wirklich nur darum geht Kohle zu machen, warum bieten sie es dann nicht gleich selber an? Man spart sich die Lizenzverhandlungen und nimmt den Zaster gleich selber ein. Oder findet man das beim FC zu pietätslos? Bei aller Liebe, aber den Jecken, die alle zwei Wochen nach Müngersdorf pilgern, kann man in so einer Sache doch nicht mit Rationalität kommen.

Wie ich’s drehe und wende, für mich sieht der FC da irgendwie wiedermal wie ein stocksteifer Deppenverein da, der zum Lachen in der Keller geht. Der Fortuna soll’s recht sein, bekommt man doch auf diesem Weg ein kleines bißchen mehr Aufmerksamkeit

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2 Gedanken zu „Trauern in Vereinsfarben: Der Fortuna-Sarg

  1. Ist doch auch ein Grab, wenn auch hoffentlich nicht nur für Groschen. Hier legen wir das Geld auf dem geheiligten Rasen (im Ball) unserer Fortuna nieder

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