Presseschau zum 8. Spieltag: Erkämpfter Punkt und verwirrende Platzverweise

Während man in der Domstadt auf Seiten der Presse im Gegensatz zum Trainer mit dem einen Punkt zufrieden ist, wundert man sich im Ruhrgebiet über die Platzverweise durch Schiedsrichterin Marija Kurtes (aus Düsseldorf!!), für die irgendwie niemand einen Grund zu finden scheint. Der Stadtanzeiger läßt mal wieder etwas auf sich warten, der Artikel wird dann nachgereicht, wenn er online ist.

Sport1.de hatte sich vor dem Spiel wenigstens einen Punkt erhofft und war erleichtert, als dieser auf dem Punktekonto gutgeschrieben werden konnte. Daß das Bild zum äußerst knappen Artikel eine Szene aus dem Spiel gegen Hamm zeigt ist allerdings ein grober Schnitzer. Welcher Praktikant hat da wieder Murks gebaut?

deinfussballclub.de spricht von einem „erkämpften Punkt“ und sah in der zweiten Halbzeit eine spannende und emotionsgeladene Partie, in der beide Mannschaften die Entscheidung suchten“.

Auch auf der Fortuna-Homepage sieht man den Grund für den Punktgewinn in einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte:

„Es entwickelte sich fortan ein offener Schlagabtausch. Die Zweikämpfe wurden bissiger geführt, beide Teams wurden angriffslustiger und das Spiel wogte hin und her.“

Matthias Mink machte nach dem Abpfiff dennoch seinem Unmut Luft:

„Ich bin unzufrieden. Wir haben in der ersten Hälfte nicht gut gespielt. Wir hatten Abstimmungsprobleme. Frank Schroden hat gefehlt, ohne ihn hatten wir auf der Sechser-Position keine Stabilität. Wattenscheid hatte in den ersten 45 Minuten klar mehr Spielanteile. In der zweiten Hälfte haben wir dann nur noch wenig zugelassen. Wir standen gut. Wir sind nach einem Rückstand wieder zurückgekommen. Auswärts kommt es uns sicher entgegen, dass der Gegner das Spiel machen muss. Wattenscheid hat am Ende Harakiri gespielt. Wir haben den entscheidenden Konter nicht setzen können. Da war unsere Qualität vorne nicht ausreichend, um als Sieger vom Platz gehen zu können. Es war mehr drin.“

Reviersport widmet sich einem der beiden Zankhähne, Farat Toku, der sich natürlich keiner Schuld bewußt ist und auch den Platzverweis gegen seinen Gegenspieler nicht nachvollziehen kann:

„Ich habe nichts gemacht. Ich wurde gefoult, danach fliegen beide vom Platz. Ich habe keine Karte gefordert oder überhaupt irgendwas gesagt. Mein Gegenspieler hat sich nur bei mir entschuldigt.“

Überhaupt scheint man bei den Wattenscheidern eher bei der Schiedsrichterin nach Fehlern zu suchen als bei sich selbst anzufangen. Dennoch war der Trainer Dirk Helmig nach dem Spiel zufrieden, denn „vor zwei Jahren hätten wir so ein enges Spiel sicherlich verloren“.

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung wundert sich zwar über die Platzverweise, konstatiert dennoch, daß diese das Spiel geöffnet haben und die Fortuna im Anschluß ihre Torgefährlichkeit beweisen konnte.

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