NRW-Oberliga Spieltag 10: SSVg Velbert – Fortuna Köln 3:3

Als ich nach Hause kam und das Ergebnis las ist mir fast alles aus dem Gesicht gefallen. Weil der Live-Ticker bei deinfussballclub.de (nur für Mitglieder) immer noch groß ein 3:2 für Fortuna anzeigte, der Text darunter aber schon Ausgleich und Schlußpfiff verkündete. Und als ich dann genauer nachgelesen hatte, wie das Ergebnis zustande kam, war es endgültig mit der sonntäglichen Erholung vorbei.

Wie kann man sich denn bitte auswärts eine 3:0-Führung aus der Hand nehmen lassen? Wenn man den Ticker so nachliest, dann klingt das gerade in der ersten Hälfte nach einer ziemlich klaren Angelegenheit. Die Mannschaft schien wohl wirklich bemüht sich für die blamable Vorstellung im Pokalspiel durch einen überzeugenden Auftritt gegen Velbert entschuldigen zu wollen. Kruth und Dahmani und – zack – schon steht’s 2:0. Wahrscheinlich hätte ich mich, wäre ich im Stadion gewesen, auch an dem erfreut, was die Fortuna auf den Rasen zauberte. Und auch nach dem Wechsel schienen sie nicht locker zu lassen, sondern legten sogar durch Stefan Hoffmann noch einen nach.

So, und wenn man den Gegner mit 0:3 im Sack hat, dann darf man sich einfach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Aber anscheinend hat man sich die Spiele der Werderaner ganz genau angesehen. Vorne hui, hinten pfui. Und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man innerhalb von ca. 20 Minuten drei Dinger eingeschenkt bekommt.

Und jetzt sitze ich hier und frage mich, wie ich das ganze einordnen soll. Soll ich mich schwarz ärgern, weil es wieder einmal nicht geschafft wurde einen komfortablen Vorsprung über die Zeit zu bringen? Oder soll ich mich freuen, daß es endlich einmal gelang mehr als ein Tor zu schießen? Oder auch darüber, daß die Partie wenigstens nicht verloren ging? Eines scheint gewiss: wo die Fortuna aufläuft, da wird es nie langweilig. Auch wenn es die Fans einige Nerven kostet.

Mannschaftsaufstellung:
Möllering – Moog, Jagusch, Mimbala, Waraghai – Schroden, Hoffmann, Blankenheim – Dahmani, Bably (ab 64. Podlas), Kruth (ab 87. Amachaibou).

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4 Gedanken zu „NRW-Oberliga Spieltag 10: SSVg Velbert – Fortuna Köln 3:3

  1. So eindeutig überlegen fand ich die Fortuna auch schon in der ersten Hälfte nicht. Zwischendurch waren da 15-20 Minuten, in denen Velbert locker in Führung hätte gehen können (Lattenschuss), wenn’s doof läuft sogar mit zwei Toren. In der zweiten Hälfte gab’s dann wieder so eine Phase, die Velbert diesmal zu zwei Toren nutzte. Das letzte haben wir ihnen ja geschenkt.

  2. Sorry, so war’s tatsächlich. Habe jetzt alle freigegeben. Keine Ahnung, woran das lag. Werde mich der Beantwortung deiner Anmerkungen Anfang nächster Woche widmen, dann habe ich wieder etwas Luft. Sieh es mir nach…

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