NRW-Oberliga Spieltag 11: Fortuna Köln – Delbrücker SC 2:1 (mit Presseschau)

So, heute wieder alles in einem Abwasch weil nicht viel Zeit übrig ist. Deswegen war ich am Freitag auch leider wieder verhindert und konnte nicht ins Stadion gehen. Und das, obwohl mir Klaus Ulonska am Donnerstag noch recht herzlich telefonisch zum Geburtstag geratuliert hatte. Das sind die kleinen Gesten, die mir die Fortuna über die Jahre ans Herz haben wachsen lassen. Ich wußte zwar, daß er das wohl bei jedem Vereinsmitglied macht, aber wenn dann wirklich das Telefon klingelt, dann ist man schon überrascht. Made my day.

Zum Spiel selbst kann ich mal wieder nur meine Live-Ticker-Erlebnisse zum besten geben und die fingen am Freitag abend auch richtig gut an. Fast mit dem Anstoß das 1:0 durch Andi Moog per Freistoß. Die Kollegen schauten schon ein wenig pikiert, als ich einen kleinen Jubelschrei ausstieß. Delbrück schien seinem Ruf gerecht zu werden. Vier Niederlagen in Folge sollten für sich sprechen. Was allerdings danach passierte konnte ich leider nicht wirklich verfolgen, da die Arbeit rief, aber der Ausgleich in der 35. Minute kam doch ein wenig überraschend und zehrte dementsprechend doch ein wenig an den Nerven. Ging das schon wieder los? Kann denn nicht einmal ein Spiel sicher nach Hause gebracht werden? Sämtliche Katastrophenszenarien rauschten an meinem inneren Auge vorbei.

Es scheint so, als ob dieses Mal der lautstarke Support der Fans den Auschlag gab („Ohne Heimsieg fahr’n wir nicht nach Haus'“), fünf Minuten vor Schluß erlöste Daniel Blankenheim die Anhänger mit seinem Siegtreffer. Den bekam ich erst mit, als ich von meiner Schicht zu Hause angekommen war, insofern stimmt das dann ja auch mit dem nicht-nach-Hause-fahren-ohne-Heimsieg. Ein wirklich erhebendes Gefühl zu Hause die Kiste anzuwerfen und zu sehen, daß die Fortuna gewonnen hat.

Die einzige Enttäuschung des Abends mag die schwache Besucherzahl gewesen sein (wenn mich nicht alles täuscht Minusrekord mit 502 Zuschauern), was sich aber durch das zeitgleich stattfinde Derby zwischen Leverkusen und dem FC erklären läßt.

Mannschaftsaufstellung:

Möllering, Waraghai, Jagusch, Mimbala, Moog, Schroden, Hoffmann, Glaser (ab 76. Bably), Blankenheim (ab 89. Henseler), Dahmani, Kruth (ab 85. Podlas)

Die Presse schwebt schon wieder in ganz anderen Sphären. Der Kölner Stadtanzeiger bewirbt sich mal wieder um den Preis für die schönste Darstellung rheinischen Größenwahns, indem er von einem „vorsichtigen Blick nach oben“ schwadroniert. Bei aller Liebe – und ich habe das Spiel nicht gesehen – aber die Leistungen in dieser Saison lassen bis jetzt nur den Klassenerhalt als oberste Priorität erkennen.

Sport1.de will bei den Gästen körperliche Vorteile gesehen haben, die insbesondere bei Standradsituationen ausgespielt wurden und so auch zum Ausgleich führten.

Auf der Fortuna-Homepage sieht die Geschichte wesentlich realistischer als die hiesigen Medien und spricht von einem „erarbeiteten Dreier“.

Spielberichte aus dem Delbrücker Lager ließen sich in der Kürze der Zeit leider nicht finden.

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