„Wer die Tore schießt is‘ scheißegal“: 13. Spieltag gegen Bonner SC

Gleich steigt sicher eines der wichtigsten Spiele dieser Saison und ich kann wiedermal aus terminlichen Gründen nicht den Weg ins Südstadion finden. So ein Pech aber auch. Hoffentlich ändert sich wenigstens zur Rückrunde mein Dienstplan dahingehend, daß ich ein paar Heimspiele mehr mitnehmen kann. Wobei mein unentschuldigtes Fehlen heute ganz allein auf meinen Mist gewachsen ist. Aber vielleicht startet damit ja auch wieder eine kleine Fortunaserie, wie nach dem 0:4 gegen Viktoria Köln in der letzten Saison, als ich die darauffolgenden Spiele ersteinmal frustriert boykottierte.

Der heute Gegner aus Bonn kommt mit einer fast blütenreinen Weste ins Südstadion. Eine Niederlage in 11 Spielen und dabei noch zwei Partien in der Hinterhand. Macht in der Gesamtrechnung momentan Platz 2 mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +19. Die acht Gegentreffer bedeuten zugleich auch noch Ligaspitze. Das klingt nach einer extrem harten Nuß, die die Fortuna heute abend zu knacken hat.

Die Homepage der Bonner vermeldet vier Ausfälle, die das Team von Trainer Wolfgang Jerat zu kompensieren hat und verweist auf die Vergangenheit einiger Fortunen, die früher ein paar Kilometer rheinaufwärts gekickt haben. Die Zeit der kubanischen Nationalspieler ist in der ehemaligen Landeshauptstadt auch nur noch ein Fall für die Geschichtsbücher und so sitzen die bekanntesten Gesichter wieder einmal auf der Trainerbank. Neben dem schon erwähnten Wolfgang Jerat, der zuvor in Wuppertal das Kommando hatte, ist das der unvergleichliche Joachim Hopp, der als Profi in Duisburg sein Geld verdiente. Hopp dürfte eines der letzten echten Originale des deutschen Profifußballs gewesen sein. Mit seinem Ruhrpottidiom ist er mir persönlich insbesondere wegen seiner Interviews nach Spielschluß in Erinnerung geblieben. Und als echter Malocher hat er natürlich Stahlkocher gelernt. So muß das sein. Hier ein kleines Beispiel:

Man darf also gespannt sein, ob die Fortuna wieder so beschwingt aufspielt wie gegen Gütersloh. Zu wünschen wäre es allemal, allerdings denke ich, daß ein Unentschieden auch kein Beinbruch wäre. Machen wir uns nichts vor, Bonn spielt derzeit ziemlich konstant. Da darf man keine Wunderdinge erwarten. Leider oder Marco Stasiulewski, der schon jetzt der Pechvogel der Saison sein dürfte. Leistenbruch und Minimum vier Wochen Pause. Das ist hart. Von dieser Stelle aus auch gute Besserung!

So werde ich denn wieder aus der Ferne die Daumen drücken und hoffen, daß mir der Liveticker frohe Kunde übermittelt, wenn ich wieder zu Hause ankomme.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s