NRW-Oberliga Spieltag 14: SF Oestrich-Iserlohn – Fortuna Köln 3:2 (mit Presseschau)

Tja, so ist das. Da geht man nach Ergebnissen, versucht die Tabelle irgendwie zu deuten, ist sich eigentlich sehr sicher, daß es einen Auswärtspunkt, wenn nicht sogar einen Sieg geben wird. Und dann überrascht uns die Wundertüte, die sich in dieser Saison Fortuna Köln nennt wieder mit einem recht enigmatischen Auftritt.

Zunächst hatte alles nach einem ruhigen Nachmittag ausgesehen, als Daniel Blankenheim wieder einmal als sicherer Elfmeterschütze in Erscheinung trat und die Fortuna in Führung brachte. Aber kurz vor der Pause brach das Unheil über die Mannschaft herein. Erst ein Foulelfmeter, dann ein Eigentor, und was nach einer Pausenführung aussah hatte sich in einem Rückstand verwandelt. Nach der Pause schien das Bemühen erkennbar zu sein, den Ausgleich zu erzielen, aber der Schiedsrichter hatte wohl etwas gegen einen sauberen Spielfluß. So kam Oestrich-Iserlohn zum 3:1 und mußte nur noch den Anschlußtreffer in der letzten Spielminute hinnehmen. Eine Niederlage, die umso mehr schmerzt, als das Cedric Mimbala in der Nachspielzeit wegen einer Tätlichkeit noch die rote Karte sah und dem Team in den nächsten Spielen sicher fehlen wird.

Mannschaftsaufstellung:
Möllering, Moog, Jagusch, Mimbala, Waraghai, Schroden (ab 62. Amachaibou), Hoffmann, Glaser, Blankenheim, Dahmani (ab 82. Bably), Kruth (ab 82. Podlas)

Der Kölner Stadtanzeiger schlagzeilt mit der Aussage des Trainers, der die Darbietung seiner Mannschaft „arrogant und überhablich“ gefunden hat.

Sport1.de versucht die letzten positiven Reste zusammenzukratzen und jammert wegen eines knapp verpaßten Punktgewinns.

Surfguard macht auf The Boy In The Bubble seinem Ärger Luft, verzweifelt an den reichlich wechselhaften Leistungen und gibt obendrein zu bedenken, daß es bis zu den Abstiegsplätzen nur acht Punkte sind.

Auch die Fortuna-Homepage steht ungläubig mit offenem Mund da, hatte doch bis kurz vor der Halbzeit alles nach einem sicheren Punktgewinn ausgesehen.

Im Iserlohner Kreisanzeiger zeigt man sich auch leicht erstaunt über die Regelauslegung des Unparteiischen, erfreut sich aber am couragierten Auftritt der Heimmannschaft und sieht eine Verbesserung im kämpferischen Bereich.

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