Nachbarschaftsduell gegen die Hammer Spvgg

Es wird sich zeigen, was dieses äußerst durchwachsene Spiel gegen Wiedenbrück gebracht hat. Wird es eine Knacks geben, weil zwei Heimspiele in Folge nicht gewonnen wurden? Oder richtet sich die Mannschaft an der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistung auf und zieht sich selbst aus dem Abwärtsstrudel? Verletzungen und Sperren tragen sicherlich nicht dazu bei, optimistisch in die Zukunft zu blicken, also sollte man das Augenmerk auf den nächsten Gegner richten, der mindestens genauso eine Wundertüte wie die Fortuna ist.

Und der Blick in die Geschichtsbücher trägt nicht wirklich dazu bei, die Nerven zu beruhigen. Gegen Hamm war in der letzten Saison kaum etwas zu holen. Zu Hause gab es gegen den damals Letztplazierten ein jämmerliches 0:0, am 26. Spieltag setzte es eine 0:2 Niederlage in Hamm. Die Westfalen sind allerdings ähnlich durchwachsen in die neue Spielzeit gestartet wie die Fortuna. Einem torreichen Unentschieden zum Auftakt gegen Kleve folgte ein Auswärtssieg bei Rot-Weiß Essen. Am letzten Spieltag fing man sich zu Hause allerdings eine 0:1 Niederlage gegen Bielefeld ein. Vielleicht liegt da ja auch die Chance. Heimstark scheinen sie jedenfalls nicht zu sein. Und das es auswärts klappen kann hat die Fortuna ja zum Auftakt in Sprockhövel bewiesen. Dafür könnte auf dem Spielfeld Verwechslungsgefahr bestehen, scheinen die Hammer doch vom Ausrüster mit dem exakt gleichen Trikot beliefert worden zu sein.

Die Mannschaft stellt sich für Trainer Mink sicher noch nicht von selbst auf, aber durch die Verletzungen bzw Trainingsrückstände und durch die roten Karten vom letzten Spieltag ist der Kader schon ein wenig dezimiert. Man sollte sich aber auch mal überlegen, ob man im Sturm nicht vielleicht mal was anderes probiert. Den fand ich jedenfalls in den beiden vergangenen Heimspielen extrem harmlos. Den schwarzen Peter schiebe ich da sicherlich nicht nur den Stürmern zu, die wollen natürlich auch gefüttert werden. Aber das kann nicht nur an fehlenden Pässen oder Flanken liegen. Am Sonntag stand beispielweise fast nie ein Stürmer zentral vor dem Tor, wenn eine der seltenen Flanken nach einem Angriff über außen in den Strafraum segelte. Da gibt es sicher noch Verbesserungsbedarf. Ich setze darauf, daß Daniel Blankenheim wieder ins Team rückt, den halte ich noch am ehesten für fähig verwertbare Pässe in die Spitze zu spielen. Ansonsten fand ich die Umstellung aus dem letzten Spiel durchaus gelungen. Christian Beckers und Jan Gran wirkten durchaus stabilisierend.

Derweil scheint surfguard Blut geleckt zu haben, was Interviews angeht. Dieses Mal stand Sebastian Flügel, der neue Teammanager der Fortuna, Rede und Antwort.

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