Mund abwischen und aufstehen gegen den VfB Hüls

Wie soll ich jetzt nur nach diesem enttäuschendem Freitag abend wieder einen positiven Ausblich auf die nächste Partie beim VfB Hüls hinbekommen? Nicht, daß ich mich ungewöhnlich schnell ins Bochshorn jagen lassen würde, aber das war schon extrem niederschmetternd, was ich da zu verarbeiten bekam.

Hoffnung macht sicher die Auswärtsbilanz der Fortuna, die ist nämlich immer noch makellos. Ja, und ich weiß auch, daß das bis jetzt erst zwei Spiele waren. Aber trotzdem, muß man auch erstmal schaffen. Die Gegner waren jetzt auch nicht so die ganz schweren Brocken, ist schon klar. Aber, wie der Kapitän Stephan Glaser es so schön in dem Interview, daß surfguard mit ihm geführt hat (und in dem es noch weitaus mehr zu erfahren gibt, sehr lesenswert), ausführt, die NRW-Liga ist ziemlich eng beisammen und wirklich leichte Gegner gibt es da nicht. Daß jeder jeden schlagen kann, trifft hier den Nagel auf den Kopf. Wirkliche Überflieger sind selten. Alles bleibt eng beisammen.

Hoffnung macht sicher auch der wirklich engagierte und druckvolle Auftritt der ersten Halbzeit gegen Bergisch-Gladbach. Das war eine Leistung, die ich schon länger nicht mehr im Südstadion gesehen habe. Die Fortuna spielte immer direkt nach vorne und suchte schnell den Abschluß. Genau die Knackpunkte, die in den ersten beiden Heimspielen so offensichtlich waren, wurden in dieser Phase beeindruckend beseitigt. Auch Cengiz Can, den ich während seiner ersten beiden Auftritte vor heimischem Publikum überhaupt nicht wahrgenommen hatte, lieferte in der ersten Hälfte ein überzeugendes Spiel ab und sorgte endlich dafür, daß die Fortuna auch wieder einen wirklichen Sturm hatte.

Hüls ist sehr gut in die neue Saison gestartet. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt folgten drei Siege in Serie, gegen die beiden Essener Clubs und gegen Bielefeld. Ungeschlagen dürfte deren Selbstvertrauen von hier bis zu den Alpen reichen und es wird wahrscheinlich zuallererst darum gehen denen auf dem Platz klarzumachen, daß die Fortuna nicht zu Besuch kommt, um die Punkte dazulassen. Das man gegen Hüls ‚was holen kann, hat man in der letzten Saison bewiesen, da gab es zu Hause einen 1:0 Sieg und auswärts im Rückspiel nahm man durch ein 1:2 die Punkte mit zurück in die Südstadt.

Der VfB steht momentan in der Tabelle hinter Wiedenbrück auf Platz 2, aber das halte ich, speziell nach dem doch eher bescheidenen Auftritt von Wiedenbrück im Südstadion, für eine Momentaufnahme. Da ist was zu holen, und wenn sich die Mannschaft das Zitat von ihrem Kapitän hinter die Ohren schreibt, dann springt vielleicht auch mehr als nur eine Pubnkteteilung heraus. Schließlich hat man eine Auswärtsserie zu verteidigen.

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