Auszeit zu Ende, pünktlich zu neuer Stärke

Die letzten Wochen und Monate waren ein wenig durchwachsen was meine Aufmerksamkeit für die Fortuna angeht, ich bitte das zu entschuldigen. Aber ab und an zieht es mich auch mal in fremde Gefilde und eine Auszeit hat ja noch nie geschadet. Glücklicherweise kann man via deinfussballclub.de ja wunderbar auch fern der Heimat up-to-date bleiben. Wobei ich mir das zeitweise auch hätte schenken können.

Die Niederlagenserie im September tat auch auf der anderen Seite des Globus ein wenig weh und ich gebe zu, daß ich mir schon leichte Sorgen gemacht habe. Es war aber auch abzusehen, daß es nicht auf Dauer gut gehen konnte die Punkte zu Hause immer liegen zu lassen und auswärts zuzuschlagen. Umso erfreuter war ich natürlich, daß es in letzter Zeit wieder aufwärts ging.

Und so wirklich den Anschluß verloren hat die Mannschaft ja auch nicht, was – und ich weiß, daß ich mich wiederhole – nur ein weiteres Anzeichen für die Ausgeglichenheit der NRW-Liga ist. Zwischen Platz 3 und 13 liegen gerademal 6 Punkte. Wiedenbrück und Windeck scheinen oben schon ein wenig weg zu sein, aber der Rest hockt brav eng zusammen. Anreiz und Gefahr zu gleich, denn einerseits schielt man wahrscheinlich vor den Spielen immer mit einem Auge nach oben und vergisst darüber, daß es nach unten auch nur ein Katzensprung (momentan gerade mal 2 Punkte bis Platz 16) ist.

Wenigstens gab es nach dem enttäuschenden Erstrundenaus im letzten Jahr im Pokal etwas zu feiern. Ich gebe ja zu, daß noch vor einem Aufstieg die Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokals einer meiner größten Wünsche wäre. Was vielleicht auch an den Erinnerungen an den Pokalabend 1991 liegen mag, als der damalige Spitzenreiter der Bundesliga Hansa Rostock nach Verlängerung mit 5:3 niedergerungen werden konnte.

Eine andere Sache, die erstmal nicht zwingend etwas mit der Fortuna an sich zu tun hat ist dieses unsägliche Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zu den Stadionverboten. Ich habe keine Informationen, wie durchgängig so was in den unteren Ligen durchgesetzt wird. Auf Profiebene ist das, was da entschieden wurde, schlicht und ergreifend eine Frechheit. Wer nicht so im Thema drinsteckt, kann sich bei diversen Onlineangeboten der größeren Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen ein eigenes Bild machen (Spiegel,FAZ, taz, Süddeutsche, kicker). Jeder weiß, wie schnell man im „falschen“ Block landen kann. Mit der Einführung dieser Art von Sippenhaft tut sich der deutsche Fußball sicher keinen Gefallen. Vielleicht sollte man die gleiche Energie mal auf das Verwenden, was sich von Zeit zu Zeit im Leipziger Raum tut.

Völliger Gedankensprung zum Abschluß: ich sah letztens zufälligerweise, daß die Damenmannschaft von Lok Leipzig in der Spitzengruppe der zweiten Liga spielt. Könnte das bedeuten, daß die Leipziger Hools dann demnächst die Stadien der Damenbundesliga unsicher machen?

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