In der Fremde auf Wiedergutmachungskurs (VfB Homberg – Fortuna Köln 0:2)

Ich war ja durchaus auf vieles vorbereitet und neue Hiobsbotschaften hätten mich nach den erbärmlichen Leistungen der gesamten Mannschaft gegen RWE in der Vorwoche jetzt auch nicht in eine Sinnkrise gestürzt. Das Fortuna auf fremdem Geläuf zu einem scheinbar ungefährdeten Auswärtssieg gekommen und kurzfristig auf Platz 6 der etwas schiefen NRW-Liga-Tabelle gesprungen ist, sorgte dann doch für einen versöhnlichen Wochenausklang.

Gesehen habe ich von dem Spiel in Homberg (mal wieder) nichts, weil der Livestream mich wieder im Stich ließ, so war ich auf den Liveticker angewiesen. Das klang alles auch recht ansprechend und überlegen. Bis auf die Dummheit sich in der letzten Minute der regulären Spielzeit nach einer Einwechslung eine rote Karte einzufangen (Andy Habl). Sehr intelligent, daß Ganze.

Was vielleicht – aber da rede ins Blaue hinein, weil ich, wie gesagt, das Spiel nicht gesehen habe – vom Spielverlauf negativ anzumerken ist, ist die Tatsache, daß man nach 24 Minuten schon zwei Tore (0:1 Ouro-Akpo 17., 0:2 Glaser 24.) in Front liegt und es gegen einen anscheinend angeknockten Gegner versäumt hat noch ein paar Treffer nachzulegen. Nun gut, geschenkt, 3 Punkte, von Spiel zu Spiel denken.

ich werde mich überraschen lassen, was mir die Fortuna beim nächsten Heimspiel gegen Velbert im Südstadion kredenzen wird. Bei der Wundertüte – und eigentlich sollte ich es nach so vielen Jahren auch wirklich besser wissen – werde ich jedenfalls ohne jegliche Erwartungshaltung den Weg nach Zollstock antreten.

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