Help Japan: eine persönliche Bitte um Spenden für die Tsunamiopfer im Norden Japans

In wenigen Momenten wird einem die eigene Vergänglichkeit so bewußt wie gerade jetzt. Eigentlich sollte ich just in diesem Augenblick einen unbeschwerten Urlaub in Tokyo verbringen und nur diversen Zufällen sowie den Ratschlägen von Freunden vor Ort ist es zu verdanken, daß ich mich immer noch in Deutschland befinde. Und um genau diese Freunde, die mir am letzten Wochenende dringend von meiner Reise abgeraten haben, mache ich mir nun natürlich sehr große Sorgen.

Fußball tritt in meiner persönlichen Wahrnehmung zur Zeit verständlichweise völlig in den Hintergrund und ich kann mir momentan auch nicht vorstellen locker und beschwingt darüber zu schreiben. Stattdessen möchte ich diesen Blog dafür nutzen zu Spenden aufzurufen.

Sicher, Japan ist ein hochentwickeltes und -technologisiertes Land, und vielleicht wird der eine oder andere denken, daß man dort doch sehr gut alleine zurecht kommen wird, gerade weil es kein Drittweltland ist, daß von so einem Desaster heimgesucht wurde. Aber niemand von uns wird sich auch nur ansatzweise vorstellen können, welche Katastrophe dort über die Menschen hereingebrochen ist. Während ein Großteil meiner Freunde und Bekannten in Tokyo lebt, muß ich hilflos mitlesen, wie eine Onlinebekanntschaft aus dem Norden des Landes mit den Einschränkungen zurechtkommen muß. Über die sozialen Netzwerke werden Suchmeldungen weitergegeben, in denen Menschen darum bitten, daß sich Familienmitglieder melden. Aus vielen Städten und betroffenen Provinzen berichten User, daß die Vorräte (Benzin, Wasser, Gas, Lebensmittel) sich dem Ende nähern und sie schnell Nachschub brauchen. Die nukleare Katastrophe möchte ich da gar nicht erst anschneiden, daß ist ein weiteres Kapitel für sich, daß die Angst um meine Freunde sehr stark werden läßt.

Deshalb, und gerade auch, weil es wahrscheinlich das Einzige ist, was ich von hier aus tun kann, möchte ich dazu aufrufen an die Hilfsorganisationen zu spenden. Jeder noch so kleine Betragdürfte helfen, damit die Menschen vor Ort so schnell wie möglich wieder zu ihrem normalen Leben zurückkehren können.

Ich danke für Eure/Ihre Aufmerksamkeit.

* Deutsches Rotes Kreuz
* Malteser Hilfsdienst
* Johanniter
* Diakonie Katastrophenhilfe

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