Das dreckige halbe Dutzend (Sportfreunde Lotte – Fortuna Köln 6:0)

Man soll seine Erwartungen ja nie zu hoch schrauben. Am besten immer die Bodenhaftung behalten und nicht übermütig werden. Sind alles so Sachen, die sich unglaublich leicht daher sagen lassen, aber sich dann wirklich dran zu halten fällt manchmal dann doch ein wenig schwer. Und selbst wenn es einem gelingt, die eigenen Ansprüche halbwegs im Zaum zu halten, ist so ein halbes Dutzend Gegentore doch eher schwer zu verdauen.

Das Positivste gab es noch zu Beginn des Spiels. Der DFC hat es anscheinend wirklich geschafft und ein halbwegs stabiles Streamprogramm aufgetrieben. Das Bild war nicht wirklich das Gelbe vom Ei, aber HD erwarte ich auch nicht wirklich. Was das Ganze zu einer freudigen Überraschung machte, war das fast ruckelfreie Bild in Verbindung mit einer Full Screen-Option. Sehr löblich. So geht das gleich viel besser.

Das Spiel wollte dabei anscheinend in nichts nachstehen und so erspielte sich die Fortuna von Beginn an ein paar Chancen, die beste durch Fabian Montabell, der allerdings an der Latte scheiterte. Von den Sportfreunden aus Lotte war bis dahin in ihrem mit Werbung zugekleisterten Stadion so gut wie gar nichts zu sehen. Klingt gefährlich? War es auch, denn mit der ersten Halbchance fiel auch schon der Führungstreffer für die Gastgeber. Und ab da brachen dann fast alle Dämme.

Bis zur Halbzeit rappelte es noch zwei Mal im Kasten von Dieter Paucken und nach dem Pausentee gab es gleich den nächsten Gegentreffer durch eine Strafstoß. Die Fortuna verlor in der Folge völlig den Kopf und war eigentlich unorganisierter als Die Bayernabwehr mit Demichelis und van Buyten. Ein Hühnerhaufen war dagegen ein Exzerziercorps. Das es nur noch zwei weitere male klingelte war einzig und allein dem Unvermögen von Lotte geschuldet, die in einer Phase mehrere Pfosten- oder Lattentreffer verbuchten. zum Abend passte, daß der einzige Treffer der Fortuna wegen Abseits nicht gegeben wurde.

Wenn man wirklich irgendetwas aus dem Spiel herauslesen will, was Hoffnung für die Partie gegen Eintracht Trier (1:2 Niederlage gegen Düsseldorf II) am Sonntag im Südstadion machen soll, dann, daß man sich auch bei großem Rückstand wenigstens nicht völlig aufgab und noch ein paar Quasichancen herauswürgte. Allerdings wurden die mehr schlecht als recht abgeschlossen. Trostpreis ist das 1:7 Debakel von Wiedenbrück gegen den zweiten BVB, so daß sich die Fortuna wenigstens an diesem Spieltag nicht die meisten Tore gefangen hat. Das war’s dann aber auch…

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