Eigene Gesetze my ass (FVM-Pokal: VfL Alfter – Fortuna Köln 0:2)

Als fußballbegeisterter Mensch ist man ja ein Gewohnheitstier. Wider besseren Wissens freut man sich auf Spiele, von denen man eigentlich wissen sollte, daß man sowieso wieder enttäuscht wird. Bei der Fortuna gilt das eigentlich grundsätzlich für alle Pokalspiele. 

Lustigerweise hatte mich ein alter Kumpel kurz vor Anpfiff noch angerufen und gefragt, ob ich vielleicht persönlich vor Ort sein würde. Nach dem Anruf hatte ich mich noch geärgert, nicht den Weg nach Alfter angetreten zu haben. Nach dem Abpfiff war ich froh, daß ich zu Hause geblieben bin.

Machen wir es kurz, es war unterirdisch. Ich war mehrere Male kurz davor etwas kaputt zu machen. Was, wäre ehrlich gesagt egal gewesen. Alles hätte Sinn gemacht. Der Auftritt, den die Fortuna bot, war schrecklich. Grausam. Unbeholfen. Dilletantisch. Eine Frechheit. Ich weiß auch, daß der Pokal seine eigenen Gesetze, bla bla bla. Aber gegen eine Mannschaft, die zwei Klassen tiefer spielt, muß ich einfach souveräner auftreten. Auch, wenn ich als Trainer einigen Bankspielern (Alexander Ende, Kevin Kruth) mal ’ne Chance geben will. Nach der ersten Hälfte konnte die Fortuna froh sein, daß es gegen den VfL aus Alfter noch 0:0 stand. Die Tore (Fabian Montabell und Steffen Moritz) habe ich nur periphär mitbekommen, souverän waren die aber, so weit ich das überblicken konnte, auch nicht.

Vielleicht sollte man sich zur nächsten Saison überlegen, ob man den Pokalwettbewerb nicht gleich in den Wind schießt. Dann muß man sch so einen Mist wenigstens nicht mehr antun.

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