Aufhübschen

Der Express berichtet heute, daß die Kölner Sportstätten GmbH plant die Heimstadien der beiden unterklassigen Kölner Vereine für jeweils 1,5 Mio. Euro zu renovieren (via Fortuna Köln bei Facebook, mittlerweile auch online bei express.de). Ein lobenswerter Ansatz. In typisch rheinischem Größenwahn wird die Maßnahme mit den Aufstiegschancen beider Vereine in die zweite Bundesliga begründet.

Wenn man dem Artikel glauben darf, dann bekommt das Südstadion ein Generalüberholung, die auch nicht vor den Leichtathletikanlagen halt machen soll. Das wiederum freut mich, durfte ich doch früher meine Urkunden bei den Bundesjugendspielen auf eben dieser Tartanbahn erkämpfen. Ich habe allerdings leichte Zweifel, ob das Geld wirklich für all das reichen wird, was man sich vorgenommen hat. Tribünendach, Anzeigetafel, Beschallung, Trennung von Heim- und Gästefans, Leichtathletikanlagen. Man verzeihe mir meine Skepsis, aber ich habe in Köln schon so einige Bauprojekte und Sarnierungsarbeiten teurer werden sehen. Und da rechne ich die U-Bahn nicht mal mit ein.

Auf der Schäl Sick liegt sicher auch einiges im Argen, wobei der Sportpark in meinen Augen einiges an Potential hat. Und das nicht nur wegen der fehlenden Laufbahn. Die Lage in der Parkanlage ist grandios. Aus dem Artikel geht nicht wirklich hervor, was dort alles angegangen werden soll, aber die Stehplatzbereiche dürften die höchste Priorität genießen.

Schöne Aussichten, mal sehen, ob die auch so umgesetzt werden oder ob beide Vereine die nächste(n) Saison(s) auf Baustellen spielen müssen.

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