Zum Geburtstag drei Punkte (SSVg Velbert – Fortuna Köln 0:2)

Es macht Spaß. Nee, wirklich, es machr richtig Spaß die Fortuna durch diese Saison zu begleiten. So wie es eben Spaß macht, wenn es läuft. Denn wenn’s einmal läuft, dann läuft’s eben auch richtig. Wie der Volksmund so sagt. Und dann bleibt man eben oben dran. Auch mit einem Auswärtssieg gegen Velbert.

Richtig verfolgen konnte ich das Spiel nicht, entweder riß der Stream, oder ich mußte mich auf den Herd konzentrieren. Ja ja, Anstoßzeiten um die Mittagszeit kollidieren manchmal mit der Nahrungsaufnahme bzw deren Zubereitung. Aber was ich zu sehen bekam, war der typische Fortunastil, der diese Saison zu prägen scheint. Engagiert, mitunter etwas zu hektisch, im Spiel nach vorne. Hinten manchmal ein wenig zu viel laissez-faire, aber in den entscheidenden Momenten hochkonzentriert und kompromißlos. Und im Zweifel hilft dannn eben immer Silvio Pagano.

In der ersten Halbzeit meine ich nicht viel erkannt zu haben. Das Spiel plätscherte halt so dahin, die Fortuna hatte den besseren Zugriff auf die Partie, aber ein Tor wollte noch nicht gelingen. Das lag auch an Thomas Kraus unfreiwilliger Bewerbung für eine Planstelle in der Abwehr, als er im Velberter Strafraum einen Kopfball von Sebastian Zinke irgendwie von der Linie kratzte. So einen Slapstick habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Trainer Koschinat mußte also erstmal auf sein Geburtstagsgeschenk warten, denn bis zum Führungstreffer durch Ndjeng (74.) war das so ein klassisches Spiel, in dem eine Mannschaft eigentlich alles im Griff hat (Fortuna), die andere (Velbert) dann aber durch einen sehenswerten Konter kurz vor Schluß den Deckel auf den Pott bekommt. Wie gesagt, Ndjeng hatte was dagegen und die Führung ging, wenn ich das richtig mitbekommen habe, auch völlig in Ordnung.

Velbert wollte nun natürlich wenigstens noch ein Unentschieden und erhöhte den Druck, was zu etwas chaotischen Szenen vor dem Tor von Andre Poggenborg führte. Die gefährlichste ereignete sich kurz vor dem Abpfiff, als Ozan Yilmaz in höchster Not den Ball von der Linie säbelte. Der befreiungsschlag landete vor den Füßen von Silvio Pagano und der zeigte dann, warum er spätestens in der Winterpause für diverse Clubs aus höheren Ligen interessant werden durfte. Er schnappte sich den Ball in der eigenen Hälfte, sprintete zielstrebig Richtung gegnerisches Tor, ließ sich von zwei Verfolgern nicht stoppen und schloß eiskalt ab. Das war mehr als Regionalligareif. der Junge ist eben einfach die Lebensversicherung für die Fortuna.

Drei Punkte zum Geburtstag für den Trainer und man bleibt weiter an den oberen Plätzen dran. Es läuft eben.

(Spielberichte gibt es dieses Mal von Express, dem Stadtanzeiger und beim Reviersport.)

Mannschaftsaufstellung:
Poggenborg – Yilmaz, Ndjeng, Flottmann, Zinke (ab 61. Minute Schaaf) – Nottbeck, Pospischil – Pagano, Lejan (ab 61. Minute Kessel) – Kraus, Cannizzaro (ab 68. Minute Montabell)

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