Aus der Ferne (Bayer Leverkusen II – Fortuna Köln 1:2)

Fern der Heimat dem Treiben der Fortuna zu folgen hat etwas seltsames. Da fährt man mehrere hundert Kilometer und am Ende sieht man sich Samstag nachmittags trotzdem wieder den Südstadtverein an. Und wenn es dann vor dem Fenster in München schneit und der Bildschirm mit dem Spiel aus Leverkusen einem feinsten rheinischen Spätherbst mit strahlendem Sonnenschein auf dem Hinterhof der Bayarena präsentiert, wird das ein wenig surreal.

Den Auftakt des Spiels habe ich leider nicht sehen können, aber verpaßt habe ich laut Aussage des Aushilfskommentators, der erfrischend einsichtig hinsichtlich seiner Fähigkeiten zu sein schien, so oft wie er sich entschuldigt hat, nichts. Und so sah ich das Unheil in Form des Leverkusener Führungstreffers aufziehen. Vergrub meinen Kopf unter mehreren Kissen auf dem Sofa meiner Schwester, als Pagano kurz vor der Pause einen Elfmeter kläglich vergab. Schöpfte Hoffnung, als Kraus den Ausgleich schoß. Und jubelte ausgiebig, als Pagano die Weichen dann doch noch auf Sieg stellte.

Der sich ständig entschuldigende Aushilfskommentator übermittelte dann noch die frohe Kunde aus Höhenhaus, wo die Viktoria gegen Rot-Weiss Essen ausrutschte.

Hat Spaß gemacht. So aus der Ferne.

Mannschaftsaufstellung:
Poggenborg – Yilmaz, Flottmann, Ndjeng (ab 56. Minute Cannizzaro), Schaaf – Nottbeck, Zinke, Pagano, Kessel, Pospischil (ab 89. Minute Laux) – Kraus (ab 78. Minute Kühn).

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