Von zu Tode betrübt zu himmelhoch jauchzend und wieder zurück

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Es gibt ja so Sachen, da wartet man auf den richtigen Moment. Was immer das auch sein mag. Gilt auch für Blogeinträge. Dieses Ding hier hab ich jetzt schon länger vor mir hergeschoben. Erst nach dem Spiel gegen die Zweite vom Effzeh. Hatte gedacht, nee, will ich nicht. Nicht nach so einem Mist. Dann kam der glanzvolle Auftritt in Essen. Da wollte ich dann, fand aber irgendwie nicht den richtigen Moment. Und dann kam das Spiel in Düsseldorf.

Und dann reicht’s eben auch irgendwann. Die Mannschaft hat momentan keine Konstanz. Bombenfeststellung nach einer Berg- und Talfahrt in den letzten Wochen. Aber stimmt halt. Erst hat man gegen die Zweite vom EffZeh (2:2) alle Trümpfe in der Hand, um in der Tabelle Punkte zu holen, die die eigene Positionen stützen würden. Sowohl nach oben als auch nach unten – nein, es geht mir nicht um irgendwelche Aufstiegsphantasieen. Das überlaße ich den Nachbarn vom Geißbockheim. Einfach Punkte für den persönlichen feel-good-Level. Versäumt. Und vor allem, selber schuld.

Dann geht es nach Essen (0:1) und die Erwartungen (jedenfalls meine) sind auf dem Nullpunkt. Punkt wäre nett, bloß nicht auseinandernehmen lassen. Und dann wird das ein Auftritt von Champions League-Ausmaßen. Flutlicht, große Bühne, viele Zuschauer und ein richtig überzeugender, abgekochter, kaltschnäuziger Auftritt. Aber so was von eiskalt. Dagegen wirkten Eiswürfel wie glühende Kohlen. Breite Brust. Selbstvertrauen. Alles da. Und vor allem wieder Genugtuung, daß diese Mannschaft eben doch kann, wenn sie nur will.

Tja, und dann muß man in die Landeshauptstadt und bekommt von einer – zugegeben – auf dem aufsteigenden Ast spielenden zweiten Truppe von Fortuna Düsseldorf den Schneid abgekauft (2:0). Sang- und klanglos. Völlig unnötig. Und dann ist man wieder genau da, wo man am Anfang war. Und das ist nicht schön.

Ich habe, ehrlich gesagt, an diese Saison keine Ansprüche mehr. Und eigentlich nie welche gehabt. Irgendwas da oben zwischen 1 und 5 sollte es am Ende sein, daß ist realistisch. Und, wenn ich diesen Wunsch noch äußern dürfte, ein Derbysieg wäre noch nett. So für das eigene Wohlbefinden. Aber so eine Berg- und Talfahrt, die brauche ich ,ehrlich gesagt, nicht mehr.

Zu Schluß noch ein paar Bilder vom Spiel gegen die EffZeh Amateure.

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