Ah. Ah, Test. Test. Test. Eins. Zwo. (Fortuna Köln – Fortuna Sittard 4:0)

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So langsam kann man sich dann auch mal mit der neuen Saison befassen. Nur noch eine Woche. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Was liegt da näher, als sich die Mannschaft bei einem Testspiel anzusehen. Die Reise nach Bonn hatte unter der Woche nicht geklappt, umso angenehmer, daß der letzte Test vor dem Saisonstart direkt vor der Haustür stattfand. Und Fortuna Sittard wollte ich mir eigentlich eh immer mal ansehen. Von wegen Konkurrent für den VVV und so.

Wunderbares Wetter, lockere Stimmung und sogar ein Auswärtsmob aus Holland. Das versprach einen netten Spätnachmittag im Südstadion.

Ich hab jetzt nicht sso sehr auf die Aufstellung geachtet, die meisten neuen Namen sagen mir eh noch nichts bzw ich kann noch keine Rückenummern oder Gesichter damit verbinden. Ercan Aydogmus jedenfalls scheint sich als optischer Montabell-Ersatz gut zu machen. Immer etwas ungelenk wirkend, aber stets gefährlich und wohl eine gute Ergänzung zum Duracellhasen Thomas Kraus.

Überhaupt, daß war extrem ansprechend und beeindruckend, was die Fortuna aus Köln gegen die Fortuna aus Sittard gezeigt hat. 3:0 zur Halbzeit nach zwei herrlichen Kontertoren und einem Elfmeter. Ein weiterer Elfer wurde verschossen und ein paar Chancen wurden auch verdaddelt, so daß die Nachbarn aus Limburg mit dem Ergebnis gut bedient waren. Vielleicht liegen niederländischen Zweitligisten die Mannschaften aus der Regionalliga West auch einfach nicht. Vor ein paar Wochen verlor der VVV aus Venlo schon gegen den Aufsteiger KFC Uerdingen.

Die Heimmannschaft (was bin ich froh, daß es in der RL West nur eine richtige Fortuna gibt, muß ich mir nicht ständig irgendwelche Umschreibungen ausdenken) jedenfalls wirkte sehr sicher und gefestigt. Da brannte in der Abwehr aber auch gar nichts an. Gut, Sittard war auch nicht wirklich gefährlich.

Die zweite Hälfte war dann eher Sommerfußball ohne irgendwelche Aufreger. Viele Wechsel durch Uwe Koschinat, vielleicht nahm das auch ein wenig den Spielfluß. Allerdings gab es in der Schlußphase noch ein paar nette Spielzüge und der für Thomas Kraus eingewechselte Marco Stojanovic markierte den Treffer zum Endstand. Das war für die Stimmung natürlich sehr förderlich.

Lustig vielleicht noch der niederländische Schlachtenbummler, der Mitte der ersten Halbzeit schon unglaublich einen im Kahn hatte und laut „Scheiße Keulen“ Richtung Toilette wankte ohne Beachtung zu finden. Irgendwann änderte er dann seinen Ruf in „Scheiße FC Keulen“. Und schlußendlich, als er dann doch einen Gesprächspartner fand, ließ der die Worte „Ik ben Faschist“ und „Sieg Heil“ fallen, und da hätte ich ihm am liebsten auf’s Maul gehauen, wenn er danach nicht so dreckig und (hoffentlich) ironisch gelacht hätte und schon von jemand anders eingenordet wurde. Die „Kein Fußball für Faschisten“ Fahne hing da schon ganz gut. Soll den angenehmen Nachmittag aber nicht trüben.

Am Montag kauf ich, glaube ich, den Fanshop leer. Vorbereitung auf den Saisonstart. Muß mal wieder sein.

Und hoffentlich komme ich vor Freitag noch an eine Dauerkarte. Der Klaus U. meinte, die soll es ab kommender Woche endlich geben.

Mannschaftsaufstellung:
Poggenborg (ab 71. Minute Monath) – Sievers, Flottmann, Laux (ab 71. Minute Dübbert), Fink – Yilmaz (ab 49. Minute Batarilo), Hörnig, Lushtaku (ab 61. Minute Pazurek), Steffen (ab 61. Minute Rasp) – Aydogmus (ab 49. Minute Kessel), Kraus (ab 81. Minute Stojanovic)

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