Don’t call it a comeback (Fortuna Köln – SpVgg Unterhaching 2:0)

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Gründe für eine längere Auszeit sind vielfältig und meistens uninteressant. Und – ich bin ehrlich – wenn’s nicht läuft, macht das mit dem Schreiben auch nur halb soviel und bisweilen sogar gar keinen Spaß.

Nimmt man dann noch solche Dinge wie Urlaub dazu, dann entsteht ab und zu auch mal eine Lücke in der es dann eben nicht für einen Stadionbesuch reicht. Passiert alles. Und so habe ich dann von den sieglosen Spielen auch außer den Ergebnissen nichts mitbekommen. Keine Bilder, nur reine Zahlen. Natürlich, ein wenig habe ich auch gelesen und das versprach nichts wirklich gutes für das Spiel gegen Haching. Aber die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt.

Gegen Chemnitz, das letzte Spiel vor meiner unfreiwilligen, freiwilligen Auszeit, ja, wie war das eigentlich? Ich meine mich zu erinnern, daß so ein Spiel auch gewonnen werden kann. Könnte. Aber nicht muß. Abgebucht unter der Label „Lehrgeld“.

Gegen Haching? Was war da zu erwarten. Keine Ahnung, kein Plan. Auf sich zukommen lassen und dann mal sehen.

Schlecht sah das nicht aus. Vielleicht manchmal noch ein wenig unbeholfen, aber brauchbar. Das am Ende drei Punkte dabei heraussprangen mag glücklich und nicht wirklich verdient gewesen sein, aber das will ja niemand hören. Der erste Treffer durch Rahn (der ansonsten irgendwo zwischen wunderbarer Ballbehandlung und Rumpelfuß herummäanderte) war hübsch herausgespielt, das zweite Tor durch Kraus war einfach nur bekloppt. Bolz, klong, dotz, drin. Was Dahmani sich bei der Kerze als Torlupfer gedacht hat, weiß er sicher auch nur selbst. Aber, wie schon gesagt, drei Punkte sind drei Punkte.

Zwischen den beiden Treffern war teilweise eine Menge Leerlauf und Unvermögen, aber auch wieder viel Kampf und Leidenschaft. Im Grunde genommen also alles wie immer.

Bis auf das Personal und ich gestehe, das Gesicht der Nummer 17 auf rechts hinten sagte mir erstmal rein gar nix (der Engelman war’s).

Unterhaching war ein dankbarer, weil doch etwas leidenschaftsloser Gegner (im Gegensatz zum sehr sangesfreudigen Anhang), was Christian Ziege an der Seitenlinie eindrucksvoll vorlebte. Ein wandelnder Eiszapfen. Aber dadurch dann auch irgendwie wohltuend anders.

Ansonsten? Joa, nett zu sehen, was sich tut. Verschobene Toilettenhäuschen, wieder zugepflasterte Kurven, neue Lautsprecher. Was einem eben so auffällt, wenn man länger nicht da war.

Was soll’s, mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden und jetzt herrscht erstmal Vorfreude auf das Spiel in Dortmund.

Mannschaftsaufstellung:
Poggenborg – Engelman, Uaferro, Hörnig, Fink – Andersen (ab 82. Minute Kwame), Pazurek – Oliveira Souza, Kessel (ab 64. Minute Dahmani), Rahn – Kialka (ab 69. Minute Kraus)

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